We be Family-Van Ziegert Kinderblog

Familien-Studie - Der Mythos vom Elternglück: Kosten mit Emotionen kompensieren

Heute hingegen investiert einer neueren Schätzung zufolge eine Mittelstandsfamilie in den USA 190.000 Dollar bis ein Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat; in Deutschland dürfte die Größenordnung ähnlich sein.

Zugleich ertragen die Eltern lange Zeit durchwachte Nächte, stinkende Windeln, ein lädiertes Liebesleben und die Undankbarkeit pubertierender Teenager. Insofern wundert es auf den ersten Blick nicht, dass die empirische Glücksforschung immer wieder ermittelt, dass Eltern in der Regel emotional verwahrloster dastehen als kinderlose Paare und insgesamt mit Leben und Beziehung unzufriedener sind. Warum aber beharrt in Umfragen dennoch die Mehrzahl der Väter und Mütter darauf, dass Kinder das Leben erfüllen und bereichern?

In einer Studie in dem führenden Fachmagazin Psychological Science (Bd. 22, S. 203, 2011) versuchen die Psychologen Eichard Eibach und Steven Mock von der kanadischen University of Waterloo dieses Verhalten als eine Art Selbstbetrug zu entlarven. In dem Bestreben kognitive Dissonanz zu vermeiden, würden sich Eltern ihr Leben schönreden, ähnlich wie es Menschen tun, die einen missglückten Haus- oder Autokauf rationalisieren wollen: Was teuer war, muss einfach gut sein.

denial - not just a river in egypt...

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