We be Family-Van Ziegert Kinderblog

Kinder und Eltern: Von null auf 100 Billionen

Doch wer seinem Kind Gutes tun will, ist damit höchstwahrscheinlich schlecht beraten. "Es ist grober Unfug, wenn die Eltern von Kurs zu Kurs hoppen", so Becker-Stoll, "das ist nicht gut für die Eltern und nicht gut für die Kinder. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht." Mit einem regelrechten Lernprogramm sind die Kleinsten überfordert, es geht an ihren Bedürfnissen nach einer spielerischen Aneignung der Welt komplett vorbei.

Bei Kindern bis zu drei Jahren kann man "nur eines verpassen, nämlich eine emotionale Bindung zu schaffen, sonst nicht viel", sagt der Neurowissenschaftler Korte. Gute Elternschaft bedeutet darum vor allem, sich im Alltag intensiv mit seinen Sprösslingen zu beschäftigen.

Wer feinfühlig auf die Bedürfnisse der Kleinsten reagiert, ihnen liebevollen Körperkontakt angedeihen lässt, viel mit ihnen spricht und sie anschaut, wer sie lobt, ermutigt und spüren lässt, dass sie verstanden werden, der vermittelt seinen Kindern eine Geborgenheit und verlässliche Bindung, die ihnen eine Grundsicherheit in der Welt gibt. Das kann ganz schlicht der Papa sein, der sich hinter sein Töchterchen an die Rutsche stellt und ihm deutlich macht: Du schaffst es, hier hochzuklettern und wieder herunterzusausen. Und wenn nicht, bin ich da und helfe dir.

soso..

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