Rein ins Maul, sonz Kloppe: Warum Kinder viele Dinge nicht essen..
Die Kinder von heute haben die Wahl. Fast überall und viel zu oft. Besonders in den Großstädten. Kinderyoga oder Krümelfußball? Geige oder Blockflöte? Oma oder Opa? Dreirad oder Roller? Kein Kind soll tun, was nicht zu ihm passt, keines drangsaliert werden. Wir wollen fördern und fordern und vergessen dabei, wer der Chef am Topf ist. Maximale Individualisierung, in Kindergarten und Schule sowieso. Malgruppe oder Bücherecke? Filzen oder Trommeln? Humanistisch-altsprachlich oder bilingual-sportorientiert? Wenn in der Schule nicht mehr gelernt wird, was bei allen auf dem Pult liegt, warum soll zu Hause gegessen werden, was auf den Tisch kommt?Ich will aber keinem die Schuld in die Schuhe schieben, wir haben's selber verbockt. Wir hätten strenger sein können, konsequenter, gelassener, weniger verhandlungsbereit.
via spiegel.de
der magische Satz lautet: NICHT VEHANDELBAR!!